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Wer sich heute auf die Webseiten von Microsoft begibt um einen als nicht kritisch eingestuften Patch
zu laden, der wird durch einen neuen Begriff
erschreckt.
Windows Genuine Advantage nennt sich diese Überprüfung, der sich der Anwender stellen
muss, mit dem Internetexplorer geht das automatisch.
Die notwendige Aktivierung von Windows ist vielen möglicherweise
bekannt, entweder direkt über das Internet oder auch per Telefon.
Auch auf den deutschsprachigen Seiten wird nun seit dem 1. August die Windowsversion zusätzlich auf
Legalität geprüft, die Testphase ist vorbei.
Kritische Updates durch die Automatische Updatefunktion sind hiervon ausgenommen,
für den Rest muss man sich die Prüfung gefallen lassen.
Microsoft will dadurch nicht legale Kopien von Windows aufspüren.
Ergibt die Prüfung eine korrekte Installation dessen Schlüssel ausgelesen wird,
für den stehen dann weitere Zutaten bereit, wie der neue Mediaplayer, Spiele und andere Erweiterungen als Bonus.
Ziel der Prüfung ist weniger den Benutzer zu ärgern den es allerdings dennoch trifft, sondern mögliche nicht legal handelnde gewerbliche Verkäufer
zu entdecken.
Verläuft die Prüfung negativ, so ist der Anwender allerdings in der Pflicht, den Nachweis
mittels Belege zu erbringen, eine gültige Windowsversion erworben zu haben. Der CD-Key allein
reicht nicht mehr aus.
Ein XP-System mit Servicepack1 zum Test nur, und manuell den Windowsupdate angesteuert
bescherte übrigens auch hier diesen Zusatz der erweiterten Überprüfung.
Nebenbei wird der PC auch umgestellt auf die neuen Updateseiten bei Microsoft,
der Version 6 übrigens.
Eine umfangreiche Sammlung häufig gestellter Fragen, die »FAQ«, erläutert
den Sinn und die Vorteile nach Microsofts Meinung. Wer möchte kann sich auch im Activationcenter
kostenfrei unter 08002848283 erreichbar informieren, schlägt die Gültigkeitsprüfung fehl was auch schon vorgekommen ist.
Windows 2000, seit dem 1. Juli aus dem Support genommen, erhielt mit dem letzten Update,
dem Servicepack Rollup1 eine letzte Zusammenfassung der seit dem Servicepack4 erschienenen
Hotfixe bis zum Datum des 30. April 2005.
Das erwies sich in der Praxis nicht immer als stabil und konnte den einen oder anderen Fehler auf verschiedenen Systemen hervorrufen.
Ärgerlich, wer der Empfehlung von Microsoft folgte und dieses Packet auf seinen Servern installierte.
Diese Empfehlung ist auf den Seiten aber nicht mehr zu lesen.
Probleme mit Netzwerkdiensten konnten auftreten, doppelt vorhandene Systemlaufwerke
und andere Fehler die für Verdruss sorgten. Dieses Rollup1 ist neu
aufgelegt worden, die vorhandenen Fehler sollen bereinigt und weitere aktuelle Hotfixe
sind wohl gleich mit eingebaut worden.
Im automatischen Update für Windows2000 taucht diese Paket nun seit dem
9. August mit auf, ist der PC noch nicht damit bestückt worden.
Das Änderungsdatum des Update Rollup1 weist auf den 18.07.2005
hin.
Administratoren die einen »WSUS«, den Windows Server Update Service betreiben
bekommen diesen Update automatisch, alle anderen bemühen dafür
entweder die Downloadseite
die leider noch nicht den aktuellen Status anzeigt, oder den Automatischen Update.
Michael Bormann
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