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Windows Update ist eine wichtige Angelegenheit die aber aus verschiedenen Gründen nicht immer
funktioniert.
Verlässt man sich allein auf die Anzeige im Systemtray bemerkt gelegentlich zwar es passiert etwas, aber der
Vorgang kann auch komplett fehlschlagen.
Dieses Windows Update kann so eingestellt werden dass es völlig im Hintergrund regelmäßig nach Neuerungen
ausschau hält.
Da diese im Regelfall jeden zweiten Dienstag im Monat freigegeben werden, sollte ein derart
eingestellter PC auch auf dem aktuellen Stand sein.
Durch Fehleinstellungen der Systeme kann dieser Update aber auch derart fehlschlagen, ohne dass dies dem Benutzer
bewusst wird.
In Sicherheit gewiegt browst der Benutzer durch das Internet, wohlmöglich noch mit dem Internet-Explorer und ist sich der Gefährdung
seines Systems nicht bewusst.
Nun ist nicht nur das Betriebssystem Windows ein Angriffspunkt, sondern auch Anwendungen und Zugaben wie der Mediaplayer, Outlook Express
und natürlich auch größere Pakete wie das Office XP oder 2003.
Aber nicht nur die aus dem Hause Microsoft stammenden Anwendungen können Schadsoftware die Tür unbemerkt öffnen, auch der mittlerweile
beliebte Browser Firefox den es seit kurzem in der von vielen Sicherheitslücken
bereinigten Version 1.06 gibt.
Dieser wird nicht von Microsoft aktualisiert sondern besitzt eine eigene Routine, die zyklisch nach den wichtigen Updates schaut und
den Benutzer mehr oder weniger dezent darauf aufmerksam macht.
Da jeder Automatismus auch fehlschlagen kann, sind die hierfür notwendigen
Einstellungen in Abständen zu prüfen und zu korrigieren oder ebenso regelmäßig
die relevanten Seiten des Herstellers nach möglichen Neuerungen zu durchsuchen.
Ein virulentes System das unbemerkt vom Benutzer Würmer, Trojaner oder radikale Schriften
versendet kann in bisher seltenen Fällen auch mal heftiges Ungemach in Form
von Besuchern des Staates bescheren, sprich es klingelt und es wird nicht der Postmann sein.
Weder dies noch das Auftauchen persönlicher Daten irgendwo im Internet durch Schadsoftware
hervorgerufen ist wünschenswert. Ursachen für den Befall von Schadsoftware ist immer ein ungesichertes
System, oder sogar das Abstellen von Diensten die man aus performancegründen nicht zu benötigen meint.
Sogar die total falsch gehende Systemuhr in Windows kann den Automatismus ausser Kraft setzen.
Eine Firewall eines Fremdherstellers, die jeglichen Verkehr außer dem des Internetbrowsers blockiert
schützt auch nicht so zuverläßig wie gedacht. Der hoffentlich vorhandene Virenscanner kann sich
dann nämlich nicht mehr aktualisieren und neuere Schadsoftware erkennen, so die Praxis. Eine
Alarmierung erfolgt also von dieser Seite unter Umständen auch nicht mehr, besonders
hat man das in Servicepack2 befindliche Sicherheitszenter gezielt irgendwann mundtot gemacht.
Je mehr sichere Systeme am Internet teilnehmen, desto mehr wird den Autoren von
Schadsoftware die »Arbeit« deutlich erschwert.
Michael Bormann
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