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Zum schnellen Test oder der schnellen Anzeige der im System
befindlichen Treiber wurde »sigverif« und »driverquery« vorgestellt.
Damit bekommt der Heimbenutzer eine Übersicht von dem, was alles seinen Dienst im System verrichtet.
Der Administrator verfügt damit über Werkzeuge, um sich im Firmennetz einen schnellen Überblick zu verschaffen.
Beginnend mit Windows2000 fügte Microsoft wegen geänderter Anforderungen
an diese spezielle Software, den Treibern, Werkzeuge dem System hinzu um dem
Administrator oder dem Entwickler Gelegenheit zu geben, problematische
Treiber herauszufinden. Da diese sehr komplexe Anforderungen unterstützen müssen, kann
es schon mal zu Konflikten kommen. Diese machen sich in sporadischen Systemabstürzen
oder anderen Fehlfunktionen bemerkbar. Auch ein Testsystem kann helfen mögliche Probleme
im Vorfeld zu erkennen.
Da auf einem Testsystem naturgemäß selten exakt die gleichen Bedingungen wie im Livesystem herrschen, kann es dennoch zu Ausfällen kommen.
Um künstliche Last zu erzeugen werden meist Scripte (automatisierte Abläufe)
verwendet, oder komplexere Testprogramme wie beispielsweise ein Lastsimulationsprogramm
für Exchange, welches ebenfalls von Microsoft stammt.
Ein anderes wertvolles Programm zum aufspüren von Fehlern die durch Treiber verursacht werden können, ist »verifier« und steht
ohne größere Vorarbeiten zur Verfügung.
Bild1 schlichte Oberfläche, der Verifier.
Als Standard ist bei allen Betriebssystemen keine Überprüfung
eingestellt, was unbedingt nach Abschluss einer Prüfung auch wieder eingestellt werden sollte.
Eine schlichte Oberfläche zeigt sich beim Start von »verifier«, dem Treiberüberfprüfungs-Manager.
Man wählt die gewünschten Standardeinstellungen, oder für Entwickler besonders geeigete Modi und selektiert
die Treiber, die überprüft werden sollen. Es empfiehlt sich hier nicht zuviele Treiber
in die Liste mit aufzunehmen, da gegenseitige Beeinträchtigungen die Ergebnisse
eventuell verfälschen können.
Bild2 -Auswahl der Treiber
Kandidaten die häufig für Fehler sorgen können sind nicht nur die für Netzwerk, Grafik und Festplatten oder Raid verantwortlichen Treiber,
sondern auch solche die im laufenden System ein Abbild (Image) erstellen
oder Firewallfunktionen übernehmen. Hat man den Verdacht, der Treiber für das Raid
verursacht sporadische Fehlfunktionen, dann fügt man diesen der Liste zur Überprüfung hinzu.
Hier ist es auch möglich, knappen Speicher zu simulieren und somit den Treiber zu erhöhter Speicherprüfung
zu veranlassen.
Hierbei sollte man aber auch Abhängigkeiten im Hinterkopf behalten, denn
der Raidtreiber kann einen Fehler aufweisen der sich zwar hier bemerkbar
macht, die Ursache kann aber auch in der hinzugefügten Virenscannfunktion zu finden sein.
Bild3 - Treiber gewählt
Eine Umfangreiche Anleitung und Erklärung für dieses Werkzeug ist bei Microsoft bereitgestellt.
http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;en-us;244617
Michael Bormann
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