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Obwohl Windows, gerade dass im Heimbereich mehr
verbreitete XP zuverlässiger und besser läuft, klemmt es doch manchmal.
Einige Optionen hat Microsoft eingebaut und als Bordmittel beigefügt
um eine Reparatur des Systems zu ermöglichen.
Die Frage nach der Vorgehensweise bei einem Startfehler oder nicht mehr
lauffähigem Windows ist häufig entscheidend für den Erfolg. Ein planloses
durchprobieren der diversen Möglichkeiten wird seltener zu einem
lauffähigen System führen. In dieser mehrteiligen aufbauenden
Serie werden Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten aufgeführt, zuerst
was XP bietet, später die Optionen in Windows2000 (Win2K
abgekürzt).
Grundvoraussetzung für eine Rettung des Systems oder Daten ist eine Sicherung, wenigstens Ihrer Arbeitsdaten. Kontraproduktiv ist es allerdings,
Arbeitsdaten und Sicherung derselben auf der gleichen Festplatte zu lagern. Die gehören
auf ein anderes Medium wie CD, DVD, Band oder sonstige Möglichkeiten, und dies regelmäßig.
Ebenfalls von Vorteil ist es, Arbeitsdaten nicht auf der Festplatte abzulegen auf der das
Betriebssystem installiert ist, eine andere Partition oder anderes Laufwerk vereinfacht
die Rettung des Systems oder eine Wiederherstellung desselben.
XP und auch Win2K verfügen über ein Sicherungsprogramm mit dem Namen
NTBACKUP, welches eine Sicherung auch auf einem Laufwerk im Netz ablegen kann. Aber es kann
jedoch nicht gleich auf Silberlinge brennen, das geht nicht und wäre der zweite
Arbeitsschritt.
Daten über das Heimnetz zu kopieren ist auch eine Möglichkeit, was von Ihrer Arbeitsweise und
Gepflogenheiten abhängt. Die von vielen Lieferanten beigelegte oder schon installierte
XP-Home Version ist manchmal um das NTBACKUP reduziert - es ist nicht vorhanden.
Gelegentlich kann es nachinstalliert werden, ist es auf der CD wenigstens vorhanden, was
bei sogenannten Revovery-Versionen nicht immer der Fall ist. Ansonsten auf der CD im Ordner
Valueadd\MSFT nach dem Namen suchen und es nachinstallieren, es trägt sich dann ein.
Aufrufen wie üblich aus dem Startmenü, Programme, dann Zubehör und in Systemprogramme
schauen, diesen Ordner schon mal vormerken, denn hier findet man auch die Systemwiederherstellung, die recht nützlich ist.
XP nutzt diese Wiederherstellung automatisch um Sicherungspunkte anzulegen. Dieser Vorgang
wird aber auch bei den meisten Programmen während der Installation genutzt. Durch diese
Besonderheit ist es möglich, eine verpatzte Installation ohne viel Aufwand zu entfernen
und das System auf einen Zeitpunkt vor dem Fehlverhalten zu bringen, entsprechender Sicherungspunkt
als vorhanden vorausgesetzt. Hat man vor einer Änderung am System manuell einen Rettungsanker
erstellt, wird dieser in dem Kalender des Systems eingetragen und ist bis zu 90 Tage auf der
Festplatte abgelegt. Persönliche Daten gehen bei einer Wiederherstellung nicht verloren,
nur Systemdateien werden auf den vorher definierten Zustand zurückgespielt.
Eine ordentliche Sicherung ist dennoch regelmäßig
anzuraten.
Michael Bormann
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