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Die Systemwiederherstellung in Windows XP bietet einen mittlerweile so guten Schutz wird sie richtig genutzt,
dass sie schnell als Allheilmittel angesehen wird.
Übersehen wird dabei aber gerne, das System wird geschützt, nicht aber
die persönlichen Einstellungen eines Benutzers.
Manch einer verlässt sich darauf und wundert sich, erfüllt sie nicht
mehr die zugedachte Aufgabe wofür es verschiedenen Gründe geben kann.
Jeder angelegte Rettungsanker benötigt entsprechend Platz auf der
Festplatte, und der ist auf maximal 12 Prozent der Harddisk begrenzt.
Der Platzbedarf lässt sich einstellen und für alle eingebauten Festplatten
ein oder ausschalten. Ist der verfügbare Platz ausgenutzt, werden
weiter zurückliegende Anker gelöscht.
Auf Einstellungen klicken für das gewählte Laufwerk:
Wählt man einen vorherigen Wiederherstellungspunk, wird Windows auf den
Zeitpunkt zurückgebracht, startet neu und die Wiederherstellung meldet sich
dann mit dem Ergebnis und einem Hinweis. Hat diese Aktion nicht den gewünschten
Erfolg gebracht, kann sogar das wieder rückgängig gemacht werden. Schadhafte Installationsreste von Anwendungen können somit auch aus dem System
entfernt werden, macht man sich über den Mechanismus vorher Gedanken.
Gelegentlich hat man einen neuen Treiber aus dem Internet geladen, diesen
ausprobiert und dabei festgestellt, es ist eine erhebliche Verschlechterung
eingetreten, was nun machen.
Hierfür das komplette System auf den Stand vom letzten Monat zu bringen möchte man nicht, aber der alte Treiber lässt sich nicht mehr ordentlich
installieren. Hätte man dies versucht, kann es schon wieder zu weiteren Problemen kommen.
Ein besserer Weg wäre hier, nur eben diesen schlecht funktionierenden neuen Treiber
auf den vorherigen Stand zu bringen. Das System bietet diese Möglichkeit und zwar im Gerätemanager
der Computerverwaltung. Hier einfach die Eigenschaften des nun schlechter funktionierenden Gerätes
anwählen und im sich öffnenden Fenster den Reiter Treiber wählen.
Die Schaltfläche Installierter Treiber erledigt dies, hat sich das System die gemachte Änderung gemerkt.
Der Gerätemanager ist auch der Ort, um nach nicht funktionierenden Geräten zu schauen.
Die sind dann farblich und mit Symbolen gekennzeichnet, rot oder gelb und auf einen Blick
zu erkennen.
Auch hier gibt ein Rechtsklick mit Auswahl der Eigenschaften weitere Informationen
preis, die aber nicht unbedingt zu weiteren Erkenntnissen führen. Dazu passende Hinweise
die gelegentlich mehr Rückschlüsse ziehen lassen findet man in der Ereignisanzeige unter
System oder Anwendung.
Alles was hier nicht mit einem blauen Symbol gekennzeichnet ist, kann weiterhelfen.
Erweiterte Informationen entweder mit der Maustaste des markierten Eintrags
abrufen, oder schlicht die Tastatur, die Taste Return (Enter) betätigen. Der Text dort ist zur
Diagnose wichtig, kopieren und in eine E-Mail einfügen geht einfach.
Dazu mal die Schaltfläche im Ereignis die
symbolisierten Blätter unter den Pfeilen benutzen, im Editor oder
Mailprogramm auf Bearbeiten und Einfügen gehen.
Michael Bormann weiter
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