| GAZ / WZ vom 08.01.2005 |
Neues Spielzeug? |
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Neuer PC in Aussicht, schon in Betrieb genommen, etwa wie folgt? Auspacken, anschließen und sich freuen, ohne vorher in die Anleitung zu schauen, was sicher die Regel denn die Ausnahme ist. Da steht er, der neue PC mit Anschluss an die weite Welt. Schnell einschalten, 5 oder 10 Minuten warten für die finale vom Hersteller vorbereitete Installation und los geht es, leider! Da die PC's vom Hersteller oft schon im Voraus fertiggestellt werden, ist nicht selten noch nicht einmal das unbedingt notwendige Servicepack 2 installiert. Gelegentlich liegt es auf einer CD bei, da nützt es aber nicht viel. Ein beiliegender Virenscanner sofern vorhanden ist mit Sicherheit nicht auf dem aktuellen Stand, der erkennt neuere Schädlinge demnach auch nicht. Es dauert bei einem nicht ausreichend präpariertem PC nur mit Servicepack 1 oft nicht einmal 10 Minuten, bis sich Würmer, Viren und Trojaner darauf häuslich eingerichtet haben. Der PC ist eingenommen worden und gehorcht dem Eigentümer nur unwillig oder gar nicht, denn der Besitzer ist er nun nicht mehr. Wer also damit ans Netz geht ist schneller infiziert als ihm lieb ist. Um vor derartigen Eindringlingen weitestgehend geschützt zu sein sind folgende Maßnahmen zu treffen: Stecker zum Internetzugang ziehen. Feststellen welches Servicepack der Rechner beinhaltet, allein SP1 ist nicht mehr ausreichend. Dies geht am einfachsten so: Start -Ausführen und in das sich öffnende Eingabefeld >>Winver<< eingeben, gefolgt von der Eingabetaste. Das nun aufgehende Fenster sollte im Klartext unter dem Windows Logo den Hinweis >>Service Pack 2<< wie in Bild1 zu sehen aufzeigen. Ist dies nicht der Fall, dann das aktuelle Service Pack 2 besorgen und aufspielen. Hier der Link zu Microsoft dazu. Wenn SP2 absolut nicht verfügbar, die Firewall in Windows XP unbedingt erst einschalten und erst dann ins Internet gehen und WindowsUpdate aufrufen. Der dann folgende Aktualisierungsvorgang kann allerdings etwas dauern, da um die 100 MByte übertragen und installiert werden müssen. Nach dem dann notwendigem Neustart des Computers ist eine wesentlich verbesserte Firewall aktiv und der PC ist schon recht gut geschützt. Den hoffentlich vorhandenen Virenscanner nun aktualisieren ist äußerst wichtig, da bei Auslieferung die aktuellen Viren und Trojaner niemals erkannt werden können. Das System nun auf Viren prüfen lassen gehört unbedingt zur Pflichtübung. Ist Ihr System nun auf aktuellem Stand, dürfen sie Online gehen, aber niemals vergessen wenigstens einmal im Monat WindowsUpdate zu besuchen. Am besten den Dienst auf Automatisch stellen oder so belassen, den Virenscanner den Sie ja nun installiert haben, anweisen dies in kurzen Abständen ebenfalls zu tun. Sie haben keinen neuen PC erworben, aber eine Drahtlose Netzwerkverbindung gehört nun zu Ihrer Ausstattung? Auch hier erst in das Handbuch schauen und fremden Benutzern den Zugang erschweren wenn nicht sogar unmöglich machen. Dies ist wichtig da die Geräte, Accesspoints genannt, für eine schnelle unkomplizierte Benutzung, nicht aber für Sicherheit optimiert sind. Die notwendige Konfiguration zur Verschlüsselung der Verbindung muss erst eingestellt werden. Ungebetene fremde Benutzer können sonst darüber in Ihr Netzwerk, Ihre Internetverbindung nutzen und auch sonst allerlei Unsinn anstellen. Je nach Modell wird das neuere und sichere WPA (WiFi Protected Access) oder das ältere WPA (Wired Equvalent Privacy) angeboten. In jedem Fall ist auf dem Laptop oder PC und dem Accesspoint oder WLAN-Router ein Schlüssel einzugeben, der aus Zeichen oder Hexadezimalzahlen abhängig vom Konfigurationsmenü bestehen kann. Erst dann ist die Schwelle für ungebetene Besucher höher gesetzt und eine Grundabsicherung gegen gängige Angriffe gegeben. Michael Bormann Bild1: so sollte es aussehen. |
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