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Moderne PC's fahren herunter und schalten sich dann ab. Das funktionierte schon ab NT4 und Win98, bei
Windows2000 (kurz W2K) und WinXP natürlich auch.
Wer seinen älteren PC, meist von Win98 auf WinXP runderneuert hat, vermisst dieses Abschalten
gelegentlich. Ist auf diesem älteren PC eine Neuinstallation erfolgt - erkennt XP den Typ
des Powermanagements und installiert Basiskomponenten die zum PC passen, er läßt sich dann häufig auch
automatisch ausschalten.
Problematischer ist es, wird XP über ein vorhandenes System installiert, man spricht hier von
einem »Inplace Upgrade«. Diese Möglichkeit wird zwar auch
von der Installations-CD angeboten, ist aber nicht immer als erste Wahl anzusehen. Anstatt einer Vollversion
von Windows XP kann man auch einen sogenannten Upgrade erhalten, der etwas kostengünstiger ist.
Bei einem Upgrade eines vorhandenem Systems bleiben alle vorher gemachten Dateien vorhanden. Ein schon
etliche Jahre laufender PC schleppt naturgemäß viele unnütze Dinge mit sich, die mit der moderneren Version
von Windows - eben XP, in Konflikt stehen können und sicher werden.
XP besitzt zwar eine gewisse Intelligenz, fragwürdige Komponenten zu deaktivieren, was aber nicht immer funktionieren muss.
Die Scheu alles an selbst produzierten Dateien zu suchen und sichern, veranlasst die Meisten den vermeintlich
kürzeren aber letztlich unsicheren Weg eines Updates zu gehen.
Fehler sind damit häufig vorprogrammiert, die sich auch nur durch enormen
Aufwand wenn überhaupt, eliminieren lassen. Eine Vollinstallation auf einer leeren Festplatte sollte immer die erste Wahl sein.
Gerade bei Notebooks die ursprünglich mit W98 bestückt waren, treten
Ausschaltfehler recht häufig auf, werden die herstellerspezifischen Utilities für Touchpad oder Maus und Tastatur von der beiliegenden
CD die für W98 geeignet ist, nachinstalliert.
Entweder der PC oder Laptop bleibt mit der Meldung, er könne jetzt ausgeschaltet werden stehen, oder
er startet unvermutet neu. Der sogenannte Ruhezustand, oder Hybernate Modus
werden auch häufig mit einer Fehlermeldung verweigert, die nicht selten auf
die Tastatur hinweist. Andere Symptome wie fehlerhaftes Netzwerk oder keine Maus verfügbar nach dem erwecken aus dem Ruhezustand, sind ebenfalls
nicht unüblich.
Ursächlich dafür sind die älteren Komponenten, die mit den neueren Powermanagement Funktionen nicht zurecht kommen.
Welches Powermanagement Windows XP gewählt hat ist im Gerätemanager
unter Computer zu finden.
Ein
Prozessor- ACPI
HT
Prozessor- ACPI
nur APM
Hier steht bei modernen PC's »ACPI-Uniprozessor-PC«, je nach verbautem Prozessor in verschiedenen Varianten. Bei älteren
PC's findet man dort nur »Standard-PC«, die ältere Norm APM der Version
1.1 oder 1.2 verbirgt sich dahinter.
Wechseln von einer Norm zur anderen ist gelegentlich möglich, sollte aber nie
ohne vorherige Sicherung getestet werden.
Michael Bormann
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