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Dunkle Farben sollen ja beruhigend wirken, bei einem dunklen Bildschirm tritt eher das Gegenteil auf.
Eine entsprechend präparierte Diskette und das System davon gestartet kann
die Lösung sein. Die meisten Rechner haben heute aber kein Diskettenlaufwerk
mehr, ein Notebook in den seltensten Fällen.
Einfacher ist es, verfügt man über eine vollwertige Windows-CD, von der
aus man die Reparatur anstoßen kann. Diese einlegen und den Rechner damit
starten, bis der Willkommensbildschirm erscheint der drei Möglichkeiten bietet.
Der Weg in die Wiederherstellungskonsole von der Windows CD (Bild1)
Hier empfiehlt es sich den Punkt R wie Wiederherstellungskonsole einmal zu
wählen. Von der CD, sofern es sich um keine vom OEM abgespeckte Version handelt,
wird eine der DOS-BOX ähnliche Anwendung gestartet. Ist die Festplatte noch lesbar,
wird diese Konsole die vorherige Windowsinstallation entdecken und anbieten.
Die Wiederherstellungskonsole (Bild2)
Anschließend fragt die Routine nach dem Passwort des Administrators, welches bei
den allermeisten Installationen durch schliches drücken der Eingabetaste übergangen wird.
Dies funktioniert natürlich nur, besitzt das Konto des Administrators kein Passwort, was
bei XP-Home sehr oft aus Unkenntnis der Fall ist. Benutzer von XP-Pro haben hier
meistens eines vergeben, welches nun natürlich gefragt ist.
Ist das Passwort nicht bekannt oder falsch eingetippt, dann wird der Zugang zur Wiederherstellungskonsole nach
dreimaliger Fehleingabe verweigert und das System erlaubt nur noch einen Neustart.
Ansonsten steht das System und wartet auf Anweisungen wie nun fortzufahren ist, natürlich
von der Tastatur. Diese Wiederherstellungskonsole beinhaltet einen Satz spezieller Befehle
die zur Reparatur eines defekten Systems geeignet sind. Einfach »help« gefolgt
von Return eingeben und die verfügbaren Befehle werden aufgelistet.
Je nach vorherigen Problem empfiehlt es sich die Festplattenprüfung
auf alle Fälle zu starten, nicht wenige Startschwierigkeiten können so oft schon behoben
werden. Dazu einfach eintippen »chkdsk /r« gefolgt von Return. Es erfolgt dann eine
ausgiebige Festplattenprüfung und Reparatur defekter Einträge, soweit dies machbar ist.
Sehr oft ist das System nach Abschluss dieser Reparatur der Dateistruktur wieder
startfähig. Verlassen wird die Konsole durch Eingabe von Exit, das System bootet dann hoffentlich
wieder normal.
Hat man von der CD gebootet, fällt einem natürlich auch der Punkt Windows installieren auf.
(Bild1) Das wird fast immer verworfen, da das vorhandene System repariert werden soll, so denken
viele und brechen hier wieder ab. Weit gefehlt, denn Windows ist intelligenter
als gemeinhin angenommen. Wählt man nämlich installieren aus, so untersucht
die Setuproutine wie üblich die vorhandenen Festplatten und eventuelle Installationen.
Erkennt Setup eine vorhandene Windowsinstallation, bietet es eine Reparatur an.
(Bild3)
Daten und Anwendungen bleiben dabei erhalten, lediglich Servicepack 2 und spätere
Fehlerbehebungen sind über die Update Funktion nach einschalten der Firewall erneut
zu installieren. Servicepack 2 natürlich nur, ist es auf ihrer CD nicht
integriert.
Michael Bormann
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