| 22.07.2008 |
DiskImage - V3.0 von O&O |
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Es hat etwas gedauert bis Diskimage von OO neu aufgelegt wurde, aber es scheint sich gelohnt zu haben. Dem Anwender stehen damit nun zwei zuverlässige
Anwendungen zur Verfügung, die auch ähnliche Funktionen bieten. (OO
Diskimage Pro und Acronis TrueImage 11). Für Nutzer gut zu wissen,
sowohl XP als auch Vista werden ordentlich als Image abgelegt, das sich
auch bootfähig wieder herstellen ließ; das war nicht immer so
besonders mit Acronis. Aufteilen oder Begrenzen der Images auf eine wählbare
Größe gehört zu den Gemeinsamkeiten ebenso wie Backup wählbarer
Dateien oder automatisierbaren Abläufen. Lästig ist die Eula, die jedes mal abgenickt werden
muss, auch die Zeitzoneneinstellung die hier nicht immer sauber und
eindeutig die korrekte Zeit aus dem Bios anzeigte, sondern GMT +1 als
Sommerzeit mit einer Stunde später als es tatsächlich war. Die
Auswahl des zu behandelnden Betriebssystems ist nicht wirklich nötig,
sofern man nur ein Image erstellen will sondern kommt nur zum Tragen
will man die rudimentär implementierte Funktionen von BlueCon zum editieren der
Registry nutzen. Etwas irreführend und wenig hilfreich ist manchmal die Hilfe, die nicht klar erläutert wo die Prüfung nach der Sicherung abgestellt werden kann: die findet man in den Programmeinstellungen ganz rechts mit dem Symbol Zahnräder. Eine klare Erläuterung worin die Forensische Sicherung zur erweiterten Forensischen Sicherung besteht gibt es auch nicht - der diffuse Hinweis auf ein API reicht hier absolut nicht. Sektorensicherung bleibt Sektorensicherung - zumal von CD wo sicher kein Container explizit geöffnet ist und demnach z.B. ein TrueCrypt Container nach wie vor nur per Sektor kopieren kann, aber sonst keine weiteren Inhalte sichtbar wären - selbst die Größe der Sicherung unterscheidet sich hier nicht von der reinen forensischen Sicherung, geschweige ein Zugriff auf Container wäre möglich. Auch die Onlinesicherung - sofern ein Container nicht geöffnet ist - gibt nicht mehr her. Demnach für Ermittler nicht mit dem propagierten Mehrwert ausgestattet, der suggeriert wird. Betrachtet man sich die Möglichkeiten zur
Komprimierung, so hat der Mitbewerber Acronis mehr Optionen, die zudem
schon in der Grundeinstellung ein kleineres Image produzieren - OO hat
nur Komprimierung ein oder aus und legt das exakt gleiche OS mit mehr
als 300MByte mehr ab. Sparen ist eine Tugend, aber per Default System
Volume oder Pagefile ausklammern ist nicht fein, dennoch mehr
Platzverbrauch. Ein paar Zahlen zur Performance OO versus Acronis 11 in Min,Sek bei CD-Start
Gerade bei der Sicherung Online aus dem OS heraus bietet OO einen Pfad an, der auf der Systemplatte liegt und ein Novum darstellt - sowas sollte nicht sein weil auch der Pro das mal schnell übersieht. Besser wäre der Weg von Acronis- den Benutzer den Pfad wählen lassen aber nicht vordefinieren.
Schwer zu entdeckende Option die Prüfung nach Sicherung zu deaktivieren, die nicht unter Optionen verborgen ist.. Bei schwachen Systemen zeigt der grüne Balken nichts - lediglich der Text ändert sich was hier aber insgesamt 30 Minuten dauerte.
Per Default eingestellter Sicherungsort bei Onlinesicherung ist suboptimal gewählt und wird leicht übersehen. Ein erstelltes OO-Abbild lässt sich ebenfalls als Laufwerk einbinden und durchsuchen, bleibt aber schreibgeschützt. Huch - leicht zugreifbar aber ein völlig falscher Ort - Verbesserung? Das Attribut "Pro" ist auch für den um 10€ niedrigeren Preis noch nicht gerechtfertigt, es fehlt bootsect um eine echte Reparatur durchzuführen, andere Feinheiten mag OO ebenfalls überarbeiten, ansonsten präsentiert es sich als absolute Alternative zum wohl derzeitigen Marktführer Acronis der im Heimbereich auch fast die letzte Macke ausgebügelt hat und derzeit auf einer Vielzahl von Systemen problemlos seinen Dienst erledigt. Da kann OO wegen dem Unterbau aber leicht nachschieben und das Pro auf eine sichere Basis stellen, sicher in der Version 4? Nachtrag vom 18.09.08 O&O hat leider auch nicht auf eine Vorabinformation reagiert,
bevor diese Seite online ging, noch nachgefragt. Man scheint es nicht
nötig zu haben oder unterschätzt die Lage. |
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