| Merkwürdig vom 01.02.2008 |
Schirmherr wechselt für DsiN |
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Zweifel überkommen mich, wie kann man der Aktion "Sicher im Netz" zumindest im Moment noch trauen, deren Vertreter und offizieller Berater ich seit längerem bin.
Zum Thema: Dieser Schirmherr ist nun ausgerechnet Minister Schäuble der einigen Wirbel verursacht hat und generell alles über jeden Bürger der BRD wissen möchte. Sicherheit Online propagieren und für Datenschutz plädieren aber Bürger ausspionieren passt einfach nicht zusammen, ein Paradigma. Einschränkend wurde hier mal vorsorglich von 5 bis 10 Fällen pro Jahr erzählt, nur wer glaubt das noch? Einmal entsprechende Werkzeuge oder Mittel verfügbar, werden diese auch mal genutzt wie die Kreditkartenaffäre gezeigt hat oder die ohnehin vorhandenen Mautdaten einfach mal gegen jeden abzugleichen (sollte nie vorkommen, aber die begehrlichen Blicke werden immer auffälliger) Dass sich dieser Minister öffentlich und nicht nur gedanklich über alles
hinwegsetzt und bei Bedarf sich mit "Fehlinterpretation und Missverständnis"
aus der Klemme ziehen möchte ist sattsam bekannt sofern man
entsprechende Meldungen überhaupt mitbekommen hat. Für meinen Fall ( 460 Berater gibt es meines Wissens nach) stelle ich fest: ich handele im Sinne der Kunden, nicht des fiktiven Schirmherrn und das bedeutet konkret: Minister Schäuble & Co. bleibt bei meinen Kunden außen vor! Das Objekt der Begierde: was da wohl alles drauf ist.
Nachdem das Urteil des BVG nun gefallen ist, können einige Politiker es nicht fassen und bestehen nur wenige Stunden nach dem Urteil ohne weiteres Nachdenken (sofern das bei der Gattung möglich ist) wie kleine ungezogene Kinder weiterhin auf der Onlinedurchsuchung - obwohl die gesetzten Hürden recht hoch gelegt worden sind. Bisher legt sich Hessen und Bayern hier besonders mächtig ins Zeug - eigentlich pure Ignoranz des Urteils , hingegen W.Schäuble sich erstaunlich bedeckt hält. Natürlich wird an einer Umgehung der Vorgaben des Beschlusses vom 27.02.2008 gebastelt - anders kann man das kindische Verhalten nicht nennen. Nimmt man mal die höher gesetzte Latte als Maßstab, dann könnte die freundliche unverbindliche Anfrage ungefähr auch so aussehen:
Wie auch immer, entspannt ist die Situation noch lange nicht, besonders denkt man an die windigen Aussagen der Parteien der letzten Tage. Michael Bormann |
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