| 03.11.2009 |
Da ist Windows 7, OEMs patzen leider wieder |
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Unglaublich flott war Toshiba pünktlich zum Start von Windows 7 mit passenden Laptops zum 22.10.09 erschienen. Die liefen auch ohne Auffälligkeiten. Das änderte sich aber flott mit der nachgeschobenen Generation die per Default mit Win7 Home Premium 64 Bit ausgeliefert wurde und das monierte Modell Sat L500-19E auf Wunsch eben nicht in Deutsch, sondern Italiano installiert werden sollte. Andere Modelle mögen ähnliche Probleme aufweisen. Kein Problem, denkt man weil das Setup der Installationssprache eine beindruckende Liste aufzeigt bis hin zu Chinesisch vereinfacht, da sollte doch Italienisch kein Problem darstellen? Italienisch als Einrichtungssprache lies sich auch auswählen, ein Hinweis auf die ( noch nicht) angeschlossene Stromversorgung erscheint auch brav per Italiano mit einem Hinweis und macht prompt weiter nachdem das Netzteil seinen Dienst verrichtet. Auffällig - die Tastatur schwenkt um auf US-Format bei dem Grundsetup was man ja noch verschmerzen kann, die Meldungen hingegen bleiben in deutsch gehalten was doch etwas verwundert. Nach den Vorbereitungen des Setups kommt die Auswahl der Betriebssysteminstallation, wieder mit einer beindruckenden Liste von Sprachen die man hier nicht erwartet hätte. Da Italienisch die Vorgabe war, bleibt man auch dabei und wählt eben dies, wobei der Button "weiter" seinen Text eben auf Deutsch beibehält, komisch? Hellhörig wird man spätestens dann, wenn der weitere Einrichtungsprozess von Windows 7 auf Deutsch gehalten ist und letztendlich der Desktop - man ahnt es schon- in fehlerfreiem Deutsch erscheint - kein Italienisches Menü, nichts. Hier hat sich Toshiba mal wieder einen erheblichen
Patzer wie bei Vista geleistet, wenn schon Auswahl der Installation und
des Windows in einer abweichenden Sprache als Deutsch, dann bitte auch
das als Ergebnis. Toshiba steht mit seinen Images aber nicht allein da, auch Asus mit seinem Eee-Top 2002 kann da mit mehr als blöden Fehlern mithalten. Die mitgelieferte AV-Lösung von Trend Micro beisst sich
an dem Tastaturtreiber fest der als virulent angesehen wird und somit
die Bildschirmtastatur ( ein Touchscreenmodel) halt nicht funktioniert. Beide Fehler sind nicht Microsoft anzulasten,
hier haben die Hersteller wenig bis keine Qualitätskontrolle
durchgeführt und nur das Ziel vor Augen gehabt: Erster mit Windows 7
auf dem Markt und der Kunde hat das Nachsehen. Wieder einmal schlampige Arbeit der OEMs.
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